Leírás
Wenn jemand auch unter der Einschränkung, nur Anstöße geben zu wollen, ein Buch schreibt, und trotz des mulmigen Gefühls, vieles vom Wesentli-chen nicht einmal wirklich angesprochen zu haben, sein Werk aus den Händen gibt, bekommt man vielleicht eine Ahnung davon, in welchem Gemütszustand der Verfasser der letzten Worte des Johannesevangeliums gewesen sein könnte, als er im Blick auf „viele andere Dinge, die Jesus ge-tan hat“ Folgendes schrieb: „Wenn aber eins nach dem anderen aufge-schrieben werden sollte, so würde, meine ich, die Welt die Bücher nicht fassen, die zu schreiben wären“ (Joh 21,25). Gleichsam wie Bücher, die es zu schreiben lohnte, taten sich mir beim Studieren der Literatur zur Gefängnis-seelsorge und zum Justizvollzug immer neue Themen auf. Dass die erste Monographie über das kirchliche Handeln der Reformierten Kirche in Un-garn nicht alle wichtigen und erforschungswürdigen Fragen tangie-ren.kann, war mir von vornherein klar. Dennoch hoffe ich, dass ich durch meine Arbeit einen Beitrag zur Begründung und Ausgestaltung der Ge-fängnisseelsorge in Ungarn leisten kann. Sollten meine Ausführungen nur das Interesse für weitere Fragestellungen stärken und indirekt zum Beant-worten mancher Fragen bezüglich der Gefängnisseelsorge beitragen, sollte nur ein Bruchteil meines Spiels mit den Gedanken im Dialog zwischen dem Justizvollzug und der Kirche, oder in der konkreten Arbeit des einen oder anderen Pfarrers Verwendung finden und die Sache der Gefängnisseelsorge auf irgendeine Weise voranbringen, dann hat es sich zweifelsohne gelohnt, in die Erforschung meines Themas viel Zeit und Energie zu investieren.
Die Kirchliche Hochschule Wuppertal, die mir durch das Karl-Immer-Stipendium ein dreijähriges Studium in Deutschland ermöglichte und an der meine Arbeit 2006 als Inauguraldissertation angenommen worden ist, Herr Prof. Dr. Michael Klessmann, der mir sehr wertvolle kritische Anre-gungen gab, die Bibliothek der Kirchlichen Hochschule Wuppertal, die mir auch die schwer zugänglichen Aufsätze über Gefängnisseelsorge zur Ver-fügung stellte, Herr Prof. em. Dr. Jürgen Fangmeier und Herr Lars Heynen, die Korrektur lasen, die Doktorschule der Theologischen Fakultät der Károli Gáspár Universität, die großzügigerweise die Druckkosten übernahm und nicht zuletzt meine Frau und meine Kinder, haben dabei einen unheimlich großen Anteil am Werden dieser Arbeit. Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank.
Gyula Kaszó
Paraméterek
Szerzők(vesszővel elválasztva) | Gyula Kaszó |
Megjelenés | 2007 |
Terjedelem | 348 oldal |
Kötészet | ragasztókötött, puhatáblás |
ISBN | 978 963 236 052 2 |